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June 2018

Von Ralf Kanstorf

Welcher Fliegen-Wurf ist ideal für die Meerforellenfischerei an den dänischen Auen ?

Ein kanadischer Spruch sagt „It´s called fishing, not catching“, was soviel heißen soll, wie Fischen ist viel mehr, als nur das Fangen von Fischen. Aber da in letzter Zeit das Fliegenwerfen immer mehr wissenschaftliche Züge angenommen hat, kam bei mir der Gedanke „It´s called fishing, not casting“. Viele Techniken beim Fliegenwerfen haben sich entwickelt, aber welcher Wurf ist in welcher Situation auch praktikabel ? Besonders in Bezug auf die Meerforellenfischerei an den dänischen Auen sollten wir die jeweiligen Techniken einmal genauer unter die Lupe nehmen. Denn Meerforellenfischerei ist viel mehr, als genaue oder weite Würfe. Das Fischen ist niemals „Weite“ und auch nicht ein „schöner Wurf“, es hat vielmehr zu tun mit Präzision, Kontrolle sowie Anbieten und Führung der Fliege, wenn man erfolgreich „fischen“ will.

Bei der Meerforellenfischerei an den dänischen Auen sind folgende Dinge wichtig :

Meerforellen sind extrem scheue Fische, deshalb muss der Fischer sich so leise und unauffällig verhalten und bewegen, wie möglich. Das gilt für die Bewegung am Ufer, wie die Bewegung der Fliegenschnur auf oder im Wasser. Zu starkes Auftreten am Ufer, schnelle oder hektische Bewegungen sowie lautes Aufschlagen der Fliegenschnur im Wasser haben eine enorme Scheuchwirkung auf die Meerforellen.

 

Ein kanadischer Spruch sagt „It´s called fishing, not catching“, was soviel heißen soll, wie Fischen ist viel mehr, als nur das Fangen von Fischen. Aber da in letzter Zeit das Fliegenwerfen immer mehr wissenschaftliche Züge angenommen hat, kam bei mir der Gedanke „It´s called fishing, not casting“. Viele Techniken beim Fliegenwerfen haben sich entwickelt, aber welcher Wurf ist in welcher Situation auch praktikabel ? Besonders in Bezug auf die Meerforellenfischerei an den dänischen Auen sollten wir die jeweiligen Techniken einmal genauer unter die Lupe nehmen. Denn Meerforellenfischerei ist viel mehr, als genaue oder weite Würfe. Das Fischen ist niemals „Weite“ und auch nicht ein „schöner Wurf“, es hat vielmehr zu tun mit Präzision, Kontrolle sowie Anbieten und Führung der Fliege, wenn man erfolgreich „fischen“ will.

Bei der Meerforellenfischerei an den dänischen Auen sind folgende Dinge wichtig :

Meerforellen sind extrem scheue Fische, deshalb muss der Fischer sich so leise und unauffällig verhalten und bewegen, wie möglich. Das gilt für die Bewegung am Ufer, wie die Bewegung der Fliegenschnur auf oder im Wasser. Zu starkes Auftreten am Ufer, schnelle oder hektische Bewegungen sowie lautes Aufschlagen der Fliegenschnur im Wasser haben eine enorme Scheuchwirkung auf die Meerforellen.

 

Was gibt es also für Wurftechniken und was sind in Bezug auf diese Fischerei die Vor- und Nachteile ?

 

 

 

 

Wie auf dem Bild zu sehen – so sehen uns die Fische aus einem Meter Wassertiefe, wenn wir zu dicht am Ufer stehen. Der Angler sollte also immer ca 1m Abstand zur Uferkante halten.

 

 

Was gibt es also für Wurftechniken und was sind in Bezug auf diese Fischerei die Vor- und Nachteile ?

 

 

 

 

Wie auf dem Bild zu sehen – so sehen uns die Fische aus einem Meter Wassertiefe, wenn wir zu dicht am Ufer stehen. Der Angler sollte also immer ca 1m Abstand zur Uferkante halten.

 

 

Der Überkopfwurf(overhead-cast) ist der wohl älteste Fliegenwurf und hat sich entwickelt, als man  den Nachteil der einfachsten Rute aus Holz, einem Bindfaden und einem Haken erkannte, mit der man in der Wurfweite zu eingeschränkt war. Man baute Rollen an die Rute und zunächst war sie nur Aufbewahrungsmittel für mehr Schnur, als die Rutenlänge. Man hatte zunächst Achsrollen, die man später schwenken konnte und so gab es die Möglichkeit mit einem Gewicht am Ende der Schnur weiter zu werfen. Wurde die Rolle nicht geschwenkt, musste man eine andere Technik entwickeln, um auf „Weite“ zu kommen. Die Idee war, nicht das Wurfgewicht am Ende der Schnur zu haben, sondern die Schnur selbst als Gewicht zu benutzen und sie mit Rute und Hand zu verlängern. Die Fliegenschnur wird beim Überkopfwurf mit Vor- und Rückschwung verlängert und mit dem letzten Vorschwung auf oder im Wasser abgelegt. Der Nachteil bei „unserer“ Fischerei ist die auffällige Bewegung des Anglers am Ufer. Er muss die Vor- und Rückschwünge auf ein Minimum beschränken. Viele Vor- und Rückschwünge sind an den dänischen Meerforellenauen aber wegen der geringen Flussbreite auch nicht nötig.


Nicht nur die geringe Flussbreite macht weite Würfe unnötig, durch die vielen Strudel im fließenden Wasser der Auen legt sich eine zu lang abgelegte Fliegenschnur in zu viele Kurven (wie auf dem Bild zu sehen) und die Kontrolle auf die Führung der Fliege geht verloren. Kurze präzise Würfe sind viel besser und  ein oder zwei Vor- und Rückschwünge reichen meistens aus und haben von der Bewegung her wenig Scheuchwirkung. Vorteile des Überkopfwurfes sind :

–      der Angler kann problemlos einen Meter von der Uferkante entfernt stehen

–      die Fliegenschnur berührt erst beim Ablegen das Wasser

–      die Schnur oder die Fliege bleibt nicht im eigenen Ufer hängen

Ein Nachteil entsteht allerdings natürlich, wenn hinter dem Angler ein Hinderniß ist.

Der Überkopfwurf(overhead-cast) ist der wohl älteste Fliegenwurf und hat sich entwickelt, als man  den Nachteil der einfachsten Rute aus Holz, einem Bindfaden und einem Haken erkannte, mit der man in der Wurfweite zu eingeschränkt war. Man baute Rollen an die Rute und zunächst war sie nur Aufbewahrungsmittel für mehr Schnur, als die Rutenlänge. Man hatte zunächst Achsrollen, die man später schwenken konnte und so gab es die Möglichkeit mit einem Gewicht am Ende der Schnur weiter zu werfen. Wurde die Rolle nicht geschwenkt, musste man eine andere Technik entwickeln, um auf „Weite“ zu kommen. Die Idee war, nicht das Wurfgewicht am Ende der Schnur zu haben, sondern die Schnur selbst als Gewicht zu benutzen und sie mit Rute und Hand zu verlängern. Die Fliegenschnur wird beim Überkopfwurf mit Vor- und Rückschwung verlängert und mit dem letzten Vorschwung auf oder im Wasser abgelegt. Der Nachteil bei „unserer“ Fischerei ist die auffällige Bewegung des Anglers am Ufer. Er muss die Vor- und Rückschwünge auf ein Minimum beschränken. Viele Vor- und Rückschwünge sind an den dänischen Meerforellenauen aber wegen der geringen Flussbreite auch nicht nötig.


Nicht nur die geringe Flussbreite macht weite Würfe unnötig, durch die vielen Strudel im fließenden Wasser der Auen legt sich eine zu lang abgelegte Fliegenschnur in zu viele Kurven (wie auf dem Bild zu sehen) und die Kontrolle auf die Führung der Fliege geht verloren. Kurze präzise Würfe sind viel besser und  ein oder zwei Vor- und Rückschwünge reichen meistens aus und haben von der Bewegung her wenig Scheuchwirkung. Vorteile des Überkopfwurfes sind :

–      der Angler kann problemlos einen Meter von der Uferkante entfernt stehen

–      die Fliegenschnur berührt erst beim Ablegen das Wasser

–      die Schnur oder die Fliege bleibt nicht im eigenen Ufer hängen

Ein Nachteil entsteht allerdings natürlich, wenn hinter dem Angler ein Hinderniß ist.

Der Spey-Wurf (spey-cast) ist sicher der zweitälteste Fliegenwurf und wurde zum Lachsfischen an den großen schottischen Lachsflüssen wie „River Spey“, „River Tay“ oder „River Dee“ entwickelt. Er ist eigentlich ein spezieller Roll-Wurf. Verwendet wurden zunächst lange Zweihandruten aus Greenhart-Material oder aus Bambus. Später entstanden aus Bambus-Material die „gespliessten“ Ruten. Viele dieser Zweihandruten waren 14 oder 15 Fuss lang, einige sogar bis zu 18 Fuss. Der Spey-Wurf bediente ursprünglich eine gewisse Faulheit, mit diesen langen und schweren Ruten möglichst energiesparend und mit wenig muskulärem Aufwand die Schnur auf dem Wasser des Flusses abzulegen. Die langen Zweihandruten sollten vor allem in den breiten Flüssen die Schnur gut kontrollieren können. Außerdem sollte mit dem Spey-Wurf ein zu langes Verweilen der Fliege außerhalb des Wassers vermieden werden. Das Prinzip war, je länger die Fliege im Wasser und je kürzer sie außerhalb des Wassers ist, desto eher ist die Chance auf einen Biss.

Der Spey-Wurf war ursprünglich nur ein Umlegen der Schnur. Verwendet wurden DT-Schnüre mit konisch zulaufenden Spitzen und einem in der Mitte befindlichen langen, schweren „Belly“. Am Ende der Drift wurden 2-3 Klänge der Fliegenschnur eingezogen, die Rute angehoben und die Schnur mit einem Schwung hinter dem Angler „gewässert“, bevor sie mit einem Schwung vertikal nach vorne schnellte. Mit einer Richtungsänderung des Körpers wurde die Schnur schräg über dem Fluss abgelegt. Beim sogenannten Doppel-Spey-Wurf stand der Angler je nachdem ob er Rechts- oder Linkshänder war, für ihn selbst auf dem „falschen“ Ufer. Mit einer zusätzlichen Schlaufe und einem zusätzlichen „Umlegen“ der Schnur wurde dieser Nachteil ausgeglichen. Das lange, schwere „Belly“ der Schnur wurde auf einer langen Strecke der Wasseroberfläche gewässert. Heute hat sich die Technik deutlich verfeinert, die Ruten und vor allem die Schnüre verbessert, aber trotzdem ist das Prinzip des „Wässerns“ eines großen Teils der Fliegenschnur geblieben. Dieses „Wässern“ der Schnur hat in den eher kleinen dänischen Auen eine große Scheuchwirkung und deshalb ist der Spey-Wurf für „unsere“ Fischerei komplett ungeeignet.

 

Der einfache Rollwurf(roll-cast) ist entwickelt worden für Situationen, bei denen ein Rückschwung wegen eines Hindernisses unmöglich ist. Die Schnur wird mit der vertikal gehaltenen Rute vom Wasser abgehoben, die Schnur wird hängend neben dem Angler platziert und ein Vorschwung wirft die Schnur nach vorn. Das Problem beim einfachen Rollwurf ist der fehlende Richtungswechsel, der am Fließgewässer nötig ist. Außerdem wird beim Zurücklegen der Schnur und dem anschließenden Vorschwung die Fliege fast immer im eigenen Ufer hängen. Fazit : Rollwurf ist ungeeignet !

 

Der Spey-Wurf (spey-cast) ist sicher der zweitälteste Fliegenwurf und wurde zum Lachsfischen an den großen schottischen Lachsflüssen wie „River Spey“, „River Tay“ oder „River Dee“ entwickelt. Er ist eigentlich ein spezieller Roll-Wurf. Verwendet wurden zunächst lange Zweihandruten aus Greenhart-Material oder aus Bambus. Später entstanden aus Bambus-Material die „gespliessten“ Ruten. Viele dieser Zweihandruten waren 14 oder 15 Fuss lang, einige sogar bis zu 18 Fuss. Der Spey-Wurf bediente ursprünglich eine gewisse Faulheit, mit diesen langen und schweren Ruten möglichst energiesparend und mit wenig muskulärem Aufwand die Schnur auf dem Wasser des Flusses abzulegen. Die langen Zweihandruten sollten vor allem in den breiten Flüssen die Schnur gut kontrollieren können. Außerdem sollte mit dem Spey-Wurf ein zu langes Verweilen der Fliege außerhalb des Wassers vermieden werden. Das Prinzip war, je länger die Fliege im Wasser und je kürzer sie außerhalb des Wassers ist, desto eher ist die Chance auf einen Biss.

Der Spey-Wurf war ursprünglich nur ein Umlegen der Schnur. Verwendet wurden DT-Schnüre mit konisch zulaufenden Spitzen und einem in der Mitte befindlichen langen, schweren „Belly“. Am Ende der Drift wurden 2-3 Klänge der Fliegenschnur eingezogen, die Rute angehoben und die Schnur mit einem Schwung hinter dem Angler „gewässert“, bevor sie mit einem Schwung vertikal nach vorne schnellte. Mit einer Richtungsänderung des Körpers wurde die Schnur schräg über dem Fluss abgelegt. Beim sogenannten Doppel-Spey-Wurf stand der Angler je nachdem ob er Rechts- oder Linkshänder war, für ihn selbst auf dem „falschen“ Ufer. Mit einer zusätzlichen Schlaufe und einem zusätzlichen „Umlegen“ der Schnur wurde dieser Nachteil ausgeglichen. Das lange, schwere „Belly“ der Schnur wurde auf einer langen Strecke der Wasseroberfläche gewässert. Heute hat sich die Technik deutlich verfeinert, die Ruten und vor allem die Schnüre verbessert, aber trotzdem ist das Prinzip des „Wässerns“ eines großen Teils der Fliegenschnur geblieben. Dieses „Wässern“ der Schnur hat in den eher kleinen dänischen Auen eine große Scheuchwirkung und deshalb ist der Spey-Wurf für „unsere“ Fischerei komplett ungeeignet.

 

Der einfache Rollwurf(roll-cast) ist entwickelt worden für Situationen, bei denen ein Rückschwung wegen eines Hindernisses unmöglich ist. Die Schnur wird mit der vertikal gehaltenen Rute vom Wasser abgehoben, die Schnur wird hängend neben dem Angler platziert und ein Vorschwung wirft die Schnur nach vorn. Das Problem beim einfachen Rollwurf ist der fehlende Richtungswechsel, der am Fließgewässer nötig ist. Außerdem wird beim Zurücklegen der Schnur und dem anschließenden Vorschwung die Fliege fast immer im eigenen Ufer hängen. Fazit : Rollwurf ist ungeeignet !

 

Der Switch-Wurf und Unterhandwurf(switch-cast/underhand-cast) : Gleich zu Anfang eine Definition zu diesen beiden speziellen Rollwürfen – der Unterhandwurf ist ein Switch-Wurf mit Richtungswechsel.  Beim Switch-Wurf werden WF-Schnüre (weight-forward) verwendet, bei denen im vorderen Bereich der Schnur ein Belly mit einer anschließenden Running-Schnur besteht. Oder es werden Schußköpfe von bis zu 15 m Länge verwendet, manchmal auch kürzer. Der Angler hebt die Schnur mit der Rute in einer vertikalen Bewegung ab. Mit einer Rückwärtsbewegung wird ein kleiner Teil der Schnur neben dem Angler „gewässert“, das typische „D“ hinter Rute und Angler entsteht und eine Vorwärtsbewegung der Rute bis zu einer „11 Uhr-Position“ lässt die Schnur nach vorne schnellen. Beim Unterhand-Wurf sorgt ein Richtungswechsel mit dem Körper dafür, dass die Schnur aus der Parallel-Position zum eigenen Ufer schräg Richtung des anderen Ufers geworfen wird.Hierbei geht die Rute zunächst in eine schräge Position, bevor die Schnur mit einer Vertikalbewegung nach vorn geworfen wird.

Bei der Entwicklung der Unterhandwurfes ging es darum, einen Wurf bei Hindernissen im Rücken zu entwickeln. Zunächst wurden die Ruten von ihrer Klassifizierung her deutlich überladen. Man warf ca. 14 m lange Schußköpfe 1-2 Klassen höher, als für was die Rute eigentlich ausgelegt war. Überkopfwürfe waren ursprünglich mit dieser Gerätezusammenstellung nur schwer möglich. Die Schnüre sind bis heute deutlich weiterentwickelt worden, aber das Grundprinzip bleibt. Das Problem bei diesem Wurf ist auch hier das „Wässern“ der Schnur mit der Scheuchwirkung. Außerdem ist nur mit einer langen Rute und nur mit einem geübten, fortgeschrittenen Werfer sicherzustellen, dass erstens : die Schnur oder Fliege nicht im eigenen Ufer hängen bleibt und zweitens : dass das „Wässern“ und die Scheuchwirkung auf ein Minimum beschränkt wird. Denn es bleibt wichtig, einen ausreichenden Abstand zum Ufer zu halten 

 

Wird die Au mit Switch- oder Unterhandwürfen von einem ungeübten Werfer „durchgepflügt“, so haben vor allem die nachfolgenden Angler kaum noch die Chance, auf ungestörte Fische zu treffen. Fazit : Switch- oder Unterhandwurf nur bedingt geeignet.

 

 

 

Der Skaggit-Wurf(skaggit-cast) ist ein Wurf, der sich eigentlich in Kanada beim Steelhead-Fischen entwickelt hat. Ursprünglich gab es sogenannte Steelhead-Taper, Schnüre mit einem extrem kurzen, aber schweren Belly. Die Skaggit-Schnur oder der Skaggit-Schußkopf ist ein extrem kurzer Schußkopf und kann als System mit zu verbindender Runningschnur, dem Schußkopf und verschiedenen einschlaufbaren Sinkteilen oder Sinkvorfächern angesehen werden. Der Wurf ist eine  Weiterentwicklung des Spey-Wurfes, bei dem extrem wenig Schnuranteil „gewässert“ wird. Er sieht vom Bewegungsablauf ähnlich wie der Unterhandwurf aus, hat aber weniger Scheuchwirkung.

Fazit : Teils geeignet

 

Abschließendes Fazit :Der beste Wurf für die Meerforellenfischerei an den dänischen Auen ist der Überkopfwurf mit wenigen Leerwürfen. Ist dieser nicht möglich, ist der Skaggit-Wurf die zweite Wahl. Beim Beherzigen dieser Prinzipien sieht das Ergebnis hoffentlich so aus :

 

 

 

Der Skaggit-Wurf(skaggit-cast) ist ein Wurf, der sich eigentlich in Kanada beim Steelhead-Fischen entwickelt hat. Ursprünglich gab es sogenannte Steelhead-Taper, Schnüre mit einem extrem kurzen, aber schweren Belly. Die Skaggit-Schnur oder der Skaggit-Schußkopf ist ein extrem kurzer Schußkopf und kann als System mit zu verbindender Runningschnur, dem Schußkopf und verschiedenen einschlaufbaren Sinkteilen oder Sinkvorfächern angesehen werden. Der Wurf ist eine  Weiterentwicklung des Spey-Wurfes, bei dem extrem wenig Schnuranteil „gewässert“ wird. Er sieht vom Bewegungsablauf ähnlich wie der Unterhandwurf aus, hat aber weniger Scheuchwirkung.

Fazit : Teils geeignet

 

Abschließendes Fazit :Der beste Wurf für die Meerforellenfischerei an den dänischen Auen ist der Überkopfwurf mit wenigen Leerwürfen. Ist dieser nicht möglich, ist der Skaggit-Wurf die zweite Wahl. Beim Beherzigen dieser Prinzipien sieht das Ergebnis hoffentlich so aus :

Hallo, ich heisse Ralf Kanstorf, komme aus Hamburg und bin selbständig in meiner Physiotherapiepraxis tätig. In meiner Freizeit schreibe ich für die Zeitschriften "Fliegenfischen" und "Fisch & Fliege". Ausserdem bin ich Autor des Buches "Meerforellen und Lachse in Deutschlands und Dänemarks Auen", Salmoverlag. Seit vielen Jahren komme ich zum Fischen an die Karup-Au mit meinen Freunden und meinen beiden Söhnen. Hier werde ich auf deutsch für deutsche Sportangler schreiben.


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