09

January 2018

Von Allan Nørskov Johansen

Vielleicht heute Abend… vielleicht!

Ich war allein auf der Strecke, und genieß den letzten Schluck Kaffee bei der Auto, während ich der Silhouette von meine neue "Squidro" Nachtfliege gegen den Sonnenuntergang inspizierte. Es war wie immer ein schöner Anblick, wenn die letzten Sonnenstrahlen des Tages wirklich den Himmel erfasst.

 

Der Silhouette von der „Squidro“, wird gegen den Sonnenuntergang überprüft.

 

Die Erwartung für die Nacht Einsatz bei der Au, war auch gut! Vor kurzem gab es viel Regen, und die meisten Touristen und andere Leute ohne Angelruten, hatten schon lange die dänische Sommer heftig beschimpft. Entlang der Karup Au, gab es jedoch nicht so viele Beschwerden über das Wetter im Sommer. Der Regen schickte den ganzen Zeit neue Gruppen von Fischen aufwärts in der Au, und es war nur eine Frage eigener Einsatz fest zuhalten, um eine Chance gute und spannende Fischerei zu erleben.

 

Es war aber schon ein bisschen hohes Wasserstand, für meinen Geschmack… über etwas muss man sich ja allerdings Beschwerden 😉 Aber der Wasserstand im Au fiel aber schließlich ein bisschen, und obwohl es hohe Wasserstand gab, war das Wasser auch relativ klar. Es sollte also eine Chance sein, einen Fisch bis in die Oberfläche, an eine Welle fliege zu locken 🙂

 

Ich habe schnell ein paar Fotos von dem schönen Abendlicht gemacht, und ging dann zu der Au. Nach einer halben Stunde kam der erste Fisch, und blickte sich die Fliege an. Der Fisch stand ganz klassisch entlang eigener Seite, im Ausgang einer Kurve. Der Fisch hat in 2 Runden an die Fliege geschoben, und verschwand dann wieder in die Tiefe. Nach einer kurzen Pause versuchte ich den Fisch wieder… aber es gab keine Reaktion mehr!

 

Der Flusstal in schönes Licht.

 

Kurz danach kam ich zu dem nächsten sicheren Standplatz auf dieser Strecke. Die Fliege wurde über den Au in einem spitzen Winkel geführt, so das der Fliege eine gute Welle unter der Oberfläche macht, und die lange Hackletips der Fliege ausführten ihren verführerischen Tanz in der Strohm. Die Reaktion darauf kam sofort…

 

Ein guter Fisch ging selbstbewusst hinter der Fliege mit eine große Bugwelle, und hat der kleine Störfaktor aus seinem Territorium begleitet… aber es hatte keinen Kontakt mit der Fliege! Eine kurze Pause und eine neue Wurf brachte die gleiche Reaktion… aber immer noch ohne dass der Fisch die Fliege berührt. Ich variierte die Geschwindigkeit und Winkel von die Fliege, und in dem vierten Versuch, hat der Fisch ganz sanft in die Fliege gebissen. Es gab Kontakt mit dem Fisch in einem Bruchteil einer Sekunde, und dann war er wieder weg! Der Fisch ging mit einer große Welle an seinen Standplatz in der Kurve zurück… verdammt!

 

Ich dachte mir dass die Chance jetzt verpasst wurde, weil der Fisch nun der Spitze der Haken kürzt gemerkt hat. Ich habe trotzdem meine „Squidro“ mit eine „Blæksprutte“ Fliege ausgetauscht, und den Fisch nach 5 min wieder versucht. Zu meiner Überraschung habe ich es tatsächlich geschafft, den Fisch weitere 2 Mal an die Fliege zu kriegen… aber beißen wollte er nicht!

 

Nächste Fliege die der Fisch vorgestellt wurde, war diese Version der „Blæksprutten“, hier mit ein Fisch aus der letzten Saison fotografiert.

 

Ich habe gemerkt, dass es hier einem sehr aggressiven Fisch gab, und fischte nachher konzentriert weiter Strohm abwärts der Au.

 

Es passierte aber nicht mehr viel, und nach einer Stunde hab ich mich Gedanken gemacht von den Fisch von früher. Also ging ich zurück zur meiner aggressive „Freund“ in der Kurve.

 

Jetzt war es richtig dunkel geworden, und die Bäume in der Kurve waren so platziert, dass man nicht der Himmel Spiegelbild im Fluss sehen konnte. Zum Glück hatte ich völlig Kontrolle über die Länge von meinem Wurf an der Standplatz in der Kurve, wegen meiner Sammlung zwischen der Running Leine und der Shußkopf.

 

Die blau-schwarzen „Blæksprutten“ wurde abgeschickt, und ist genau da gelandet, wo es am gegenüberliegenden Ufer musste. Und die Reaktion kam sofort. Der Fisch war noch da und aktiv, und kam wie früher nach der Fliege… aber immer noch ohne der Biss.

 

Noch eine kurze Pause und ein neuer Versuch, gab genau das gleiche Ergebnis, obwohl ich die Fliege schneller durch die Territorium des Fischs beschleunigt habe. Es sollte noch etwas anderes dazu sein…

 

Ich zog mich zurück in dunklen Umschließung unter den Bäumen, und bin mir noch einmal durch meine Fliegenbox gegangen. Mein Blick fiel auf eine neue rosa-Version von der „Blæksprutte“, gebunden in eine beträchtliche Größe. Die Fliege war fast 10 cm lang, und breit und kräftig gebaut. Ich dachte mir, das der Fliege entweder der Fisch so viel Angst einjagt, das er wieder heraus in den Fjord schwimmt… oder er lasst sich von der große Fliege provozieren, und wird dann endlich reinbeißen! Zum Glück war Es das letzte… ????

 

„Blæksprutten“, hier in eine rosa Conehead-Version.

 

Der Fisch könnte eindeutig nicht die Große Fliege in seinem Territorium akzeptieren, und hat endlich richtig die Fliege attackiert und sich gehakt. Der Fisch hat nachher getan was er konnte, und schwamm gewaltsam rum in der Kurve, wo er auch aus dem Wasser schnell 3 Mal hintereinander gesprungen ist.

 

Es gab einige überhängende Bäume am Ende der Kurve, mit verdächtigen Baumwurzeln unter der Oberfläche. Also habe ich sofort, als der Fisch nicht mehr herumsprang, ihn aus der Kurve mit stromabwärts vorbei an den Bäumen und weit entfernt von die Wurzeln ausgeführt. Den Rest von ein ansonsten unterhaltsamen Drill, spielte sich auf kurzer Leine raus. Schließlich ließ der Fisch sich zu dem Netz führen, und kam an Land. Ich hab der Fisch als erste sofort getötet, und ich konnte nachher dann einige Fotos aufnehmen, und ansonsten nur den Anblick dieser wunderschönen Karup Au Meerforelle genießen ????

 

5,2 kg und 72 cm „Seatroutdream“ von Karup Au.

 

Es ist immer eine große Vergnügung für mich als eine Meerforellenangler, ein Fisch in den Au zu finden, und meine Metoden und meine Fliege Auswahl variieren, bis ich es endlich geschafft habe, der Fisch zu überlisten. Wenn das passiert, ist das wirklich cool… nicht zuletzt, weil es auf jeden Fall keine Selbstverständlichkeit ist, das die Ergebnis zu meinen Vorteil sich abspielt 🙂

 

Nahaufnahme von „Blæksprutten Fusion“ in Rosa. In dieser Ausgabe ohne die Conehead, damit sie wirklich genau unter der Oberfläche geht ????

Sommertraum ist im Haus. Wer träumt nicht davon, solch einen schönen Sommer-Fisch zu fangen? Der Traum kann Wirklichkeit in Karup Au werden, wenn man Fleißig genug ist ????

 

Mit noch einen weiteren guten Fisch und ein schöner Natur Erlebnis der wunderschönen Karup Au „im Gepäck“, konnte ich dann weiter in der Dunkelheit der Nacht fahren, während mir nochmal wieder der Gedanke durch den Kopf läuft…

 

„Vielleicht heute Abend… vielleicht…“

 

 

Viel „Petri“ bei der Au.

Allan Nørskov Johansen

 

 

Allan Nørskov Johansen ist in 1976 geboren, und stammt ursprünglich aus Odense. Allan lebt heute mit seiner Familie ganz in der Nähe von Karup Au. Allan begann sein Interesse an Angeln, mit Fischerei nach Bachforellen in den kleinen lokalen Auen in der Nähe von Odense. Später wurde viele Stunden entlang der Küste von Fünen verbraucht, in der ewigen Jagd mit Fliegenrute nach schöne blanke Meerforelle. Er begab sich zum ersten Mal nach Karup Au im Spätsommer des Jahres 1998, und verlor sofort sein Herz an der wunderschönen Heidelandschaft, und das Fischen nach die großen Meerforellen. Allan bevorzugt der Fliegenrute auf der Jagd nach die schönen Forellen in Karup Au, und nutzt daher auch viel Zeit auf Fliegenbinden. Die "beste Erlebnis" für Allan bei der Au, ist oft wenn etwas unerwartet und überraschend auf den Angelausflug passiert, und die Fische plötzlich etwas tut, was man sich nicht erwartet! Das bringt schon manche unvergessliche Erlebnisse. Oder wenn Er anderen mit Angeltipps oder Fliegen helfen können „des Codes zu knacken", damit sie einer von den großen Meerforellen mit der Fliege fangen, ist es auch etwas das Allan wirklich zu schätzen wisst. Sein bester Fang aus der Au ist ein Fisch auf 92 cm und 11,0 kg, gefangen am Ende Juni 2015. Der Fisch war seine zweite Trophäe Fisch von Karup Au über "die magische 10 kg" Grenze, und gab eine lange und unvergesslichen Drill auf seine einhändige Fliegenrute.


Dieter Bocksch

2. August 2017

Ein wunderschöner Bericht. Man könnte nachempfinden, was Nachtfischerei am Fluss auf Mefo bedeutet.


Allan Nørskov Johansen

Allan Nørskov Johansen

2. August 2017

Vielen Danke Dieter. Es ist genau mein Ziel, die Traumhaften Umgebungen und die schönheit bei der Mefo Fischerei in Karup Au versuchen zu beschreiben ☺


Peter May

9. August 2017

Sehr schöner Bericht Allan und diese Stunden an der Au vergisst man nie und möchte sie immer und immer wieder erleben . T & L Knaek og Braek Hilsen Peter



    Allan Nørskov Johansen

    Allan Nørskov Johansen

    14. August 2017

    Danke Peter, und viel „Petri“ an dir auch 😉

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